Version 2.0
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Herkunft der Daten Autor: Heiko Brunken, 10. Januar 2016

Verbreitungsangaben

Literatur

Ein Großteil der Verbreitungsdaten beruht auf der Auswertung von publizierter Literatur und so genannter "grauer Literatur" (Gutachten, Projektberichte, Studienarbeiten etc.). Die Quellen sind im Literaturverzeichnis mit einem Stern (*) gekennzeichnet. Wo in der zitierten Literatur genaue Ortsangaben (Koordinaten, Probestellen) vorhanden waren, wurden diese Verbreitungspunkte als "Exakte Daten" (runder Punkt in der Karte) eingegeben. Ortsangaben, die z.B. nur ein Gewässer (z.B. "Warmbach bei Villach"), ein bestimmtes Gebiet (z.B. "im Naturschutzgebiet Wümmewiesen") oder ein bestimmtes Kartenblatt (z.B. TK25 oder ÖK50) bezeichnen, wurden als "Unscharfe Daten" (quadratischer Verbreitungspunkt) verortet. Der Verbreitungspunkt wurde dabei in die Mitte des betreffenden Gebietes oder Gewässerabschnittes gesetzt, bzw. es wurde der Kartenmittelpunkt angegeben. Verbreitungsdaten mit einem Nachweisdatum vor 1980 werden in den Karten als "Historische Daten" (offenes Kreissymbol) hervorgehoben.

Fischartenkataster

Die Daten für die erste Version vom Fischartenatlas wurden im Rahmen von studentischen Abschlussarbeiten an der Hochschule Bremen recherchiert (Brunschön 2005, Winkler 2006, Sperling 2006). Sie basierten im Wesentlichen auf den seinerzeit in Papierform publizierten Fischartenkatastern der Bundesländer und auf Datenbankauszügen der Fischereikataster der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Für Deutschland wurden Katasterdaten anhand folgender Publikationen berücksichtigt: Barlas et al. (1997), Bock et al. (1996), Bohl et al. (2000), Brämick et al. (1999), Diercking & Wehrmann (1991), Dußling & Berg (2001), Fischereiverband Saar (2001), Füllner et al. (1996), Gaumert & Kämmereit (1993), Kammerad et al. (1997), Pelz & Brenner (2000). Die Fischverbreitungsdaten aus Österreich stammten vom Amt der Kärntner Landesregierung sowie vom Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde, Scharfling.

Diese überwiegend älteren Katasterdaten wurden auch für die vorliegende Version 2.0 übernommen. Die Aktualität der Daten ist jedoch in vielen Fällen nicht mehr gegeben. Viele der bei den verantwortlichen Behörden vorhandenen neueren Daten (z.B. aus dem Monitoring von FFH-Richtlinie oder Wasserrahmenrichtlinie) konnten aus verschiedenen Gründen noch nicht eingearbeitet werden. Hier besteht dringender Aktualisierungsbedarf!

Einige Daten liegen bereits in aktualisierter Form vor und werden spätestens beim nächsten Update von Fischfauna-Online eingespielt. Ein wesentliches Defizit besteht aber aktuell in den nicht vorhandenen personellen Kapazitäten, um z.B. Datenanfragen an Fischereibehörden oder andere Institutionen zu richten und diese Daten dann in das System zu übernehmen. Die ausschließlich ehrenamtliche Bearbeitung von Fischfauna-Online setzt hier leider gewissen Grenzen.

 

Persönliche Mitteilungen

Persönliche Mitteilungen zur Verbreitung von Fischarten erhielten wir dankenswerterweise von zahlreichen engagierten Personen! Danksagung

 

Gefährdungsgrade

IUCN Text

Deutschland Süßwasser  Freyhof, J. (2009): Rote Liste der im Süßwasser reproduzierenden Neunaugen und Fische (Cyclostomata & Pisces). - Naturschutz und Biologische Vielfalt 70(1): 291-316 (Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Bonn) [Anmerkung der Redaktion: Aal und Finte in der Liste nicht enthalten]

Deutschland Meeresfische  Text

Österreich   Wolfram, G. & Mikschi, E. (2007): Rote Liste der Fische (Pisces) Österreichs. - In: Zulka, K.P. (Red.), Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs, Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Teil 2: Kriechtiere, Lurche, Fische, Nachtfalter, Weichtiere. Grüne Reihe des Lebensministeriums (Hrsg.: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien), Band 14/2: 61-198.

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