Version 2.0
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Version 2.0 - Was ist neu?
Autor: Heiko Brunken, Dienstag, 17. September 2013

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Der neue Name, Versionsnummer

Zur Gfi-Tagung vom 20. bis 22. September 2013 in Bonn wird der Fischartenatlas von Deutschland und Österreich in einer völlig neu überarbeiteten Version im Internet freigeschaltet. Er bekommt einen neuen, kürzeren Namen - FISCHFAUNA-ONLINE - wird aber als Untertitel noch den Zusatz "Fischartenatlas von Deutschland und Österreich" behalten. Um den großen Sprung in der Weiterentwicklung deutlich zu machen, nennen wir diese nun VERSION 2.0.

Bereits jetzt denken wir (d.h. die Arbeitsgruppe zwischen Informatik und Biologie an der Hochschule Bremen) über grundlegende weitere Neuerungen nach, insbesondere hinsichtlich mobiler Anwendungen und einer echten GIS-Fähigkeit. Dies wird dann einen weiteren großen Schritt in der Weiterentwicklung der Technik bedeuten (z.B. Umstellung auf eine andere Datenbank und leistungsfähigere Server). Dieses Projekt für die Zukunft wird dann die Versionsnummer 3.0 bekommen.

 

Fischfauna-online - Fischartenatlas von Deutschland und Österreich Version 2.0

Die vorliegende Version 2.0 muss nun erst einmal in der echten Anwendung getestet werden, die Inhalte müssen Schritt für Schritt aktualisiert und an das neue Layout angepasst werden. Zudem müssen die Artinformationen vollständig auf einen Mindeststand gebracht werden (Artbeschreibung, Vorschaufotos). All dies war pünktlich zur GfI-Tagung leider nicht zu schaffen gewesen. Die vorliegende Version ist also zunächst als ein Preview zu verstehen.

Wenn dann die Mindestinhalte hoffentlich zeitnah (November 2013) eingestellt worden sind und das erste debugging durchgelaufen ist, werden wir uns mit Pressemitteilungen etc. an eine breitere Öffentlichkeit wenden.

 

Was ist neu?

Artseiten

- alle Elemente (Namensgebung, Karte, tabellarische Daten, Artbeschreibung) nun auf einer gemeinsamen Seite [und nicht mehr auf schwer auffindbaren Unterseiten]

- Informationen als direkter Text [und nicht mehr nur als PDFs zugänglich]

- Karte zoom- und scrollbar [und nicht mehr ein starres Bild]

- Fundortangaben nun auch punktgenau über Koordinaten definiert darstellbar [und nicht nur wie früher als Mittelpunkte von Rastern (d.h. Kartenblattmittelpunkten]

- bei der Eingabe kann der registrierte User entscheiden, ob die Daten koordinatengenau dargestellt werden sollen (runder Verbreitungspunkt in der Karte) oder lediglich (trotz punktgenauer Eingabe) in Form eines Rastermittelpunktes; dies kann z.B. wichtig sein zum Schutz von gefährdeten Arten oder Orten

- weiterhin sind auch "unscharfe" Ortsangaben möglich, wenn z.B. nur das betreffende Kartenblatt bekannt ist (so z.B. Zitate aus vielen Katastern) oder das Vorkommen nur für ein bestimmtes Gebiet (z.B. "im Starnberger See") bekannt ist; der Nachweispunkt bekommt dann ein anderes Symbol (eckig)

- die Karte (Standardeinstelllung) beruht auf der freien und damit lizenfreien, offenen Weltkarte OpenStreetMap; sie ist bei Bedarf durch eigene Kartierungen erweiterbar

- weitere Karten oder auch GIS-Layer (z.B. Schutzgebiete, Grenzen, Luftbilder, GoogleMaps) können zugeschaltet und vom User an- oder abgewählt werden [noch in der Bearbeitung]

 

Daten

- vollständiger Neuaufbau der Datenbank, um Doppelnennungen zu vermeiden, eine userfreundliche Geschwindigkeit beim Aufbau der Artseiten (performance), Routinen zur Qualitätsicherung zu ermöglichen oder userspezifische Varianten bei Dateneingabe und -ausgabe zu ermöglichen

- eine gemeinsame Datenbank für alle Verbreitungsdaten (Deutschland, Österreich, Meeresfische) [anstelle von ehemals drei getrennten, nicht vollständig kompatiblen Datenbanken]; damit werden Darstellungen unabhängig von Gebietsgrenzen (z.B. Staatsgrenzen) möglich

 

Rechte

- ausdrücklicher Hinweis auf die Open-Access-Philosopie des Projektes

- alle Daten stammen entweder aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Literatur, Internetseiten) oder werden von UnterstützernInnen des Projektes zur Verfügung gestellt; damit einher geht das Einverständnis, dass die Daten gemäß der Open-Access-Philosopie des Projektes ggf. für andere, nicht kommerzielle Nutzungen (z.B. wissenschaftliche Analysen, Einspeisung in die weltweite Biodiversitätsdatenbank GBIF) unter Nennung von Autorennamen und Quellenangaben verwendet werden können [im alten Atlas war die Frage nach den Rechten nicht geklärt]

 

Dateneingabe, Datenausgabe

- Eingabe von einzelnen Verbreitungsdaten direkt über die Internetseite (Frontend) für registrierte User [im Preview noch nicht angezeigt]

- Eingabe einer größeren Menge an Verbreitungsdaten (z.B. Datenbankauszüge) über klar definierte Schnittstellen (Darwin core) [im Preview noch nicht angezeigt]

- Datenausgabe über klar definierte Schnittstellen (Darwin core) [im Preview noch nicht angezeigt]

 

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