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Conger conger (Linnaeus, 1758)

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Art-Foto
Riesenexemplar aus der Weser bei Bremerhaven. Quelle: Bild.de.

Taxonomie

  • Unterstamm: Vertebrata
  • Klasse: Actinopterygii
  • Ordnung: Anguilliformes
  • Familie: Congridae

Bearbeiter

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Kommentar

Die Meeresfische können bei Fischfauna-Online leider erst später dargestellt werden. Aus Aktualitätsgründen aber hier schon einmal einige Infos zum Meeraal, der ja jüngst mit einem sehr großen Exemplar in der Wesermündung gefangen werden konnte.

Deutsch (DE-CH-AT)

KURZDIAGNOSE

Aalförmiger Körper, sehr groß werdend. Keine Schuppen (vergleiche Europäischer Flussaal Anguilla anguilla mit sehr kleinen, in der Haut versteckten Schuppen). Ausgeprägte Bezahnung.

ARTBESCHREIBUNG

Quelle: FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) [Übersetzung Heiko Brunken] Species Fact Sheets online (31.10.13)

Beschreibung
Schlangenförmiger Körper, ohne Schuppen, im vorderen Bereich leicht zusammengedrückt, stark seitlich zusammengedrückt bis zum Anus, dieser liegt vor der Körpermitte; dorsale Kopflinie konvex, über den Augen eingedellt. Augen klein, Interorbitalbereich breit und flach. Vordere Nasenöffnungen als ovale Poren, dicht vor den Augen. Maulspalte reicht bis zum Hinterrand des Auges; Schnauze leicht vorstehend; sehr große Kieferspangen. Beide Kiefern mit einer äußeren Reihe aus großen incisiformen Zähnen, dicht beieinander und einen schneidenden Bereich bildend, sowie eine innere Reihe aus kleinen konischen und scharfen Zähnen; größere konische Zähne auf dem Prämaxilar-Palatum (orig.: premaxilary palate) und dem Vomer. Kiemenöffnungen sublateral, crescentiform. Seitenlinie: 44-47 präanale Poren, 6 präpectorale; nur eine supra-temporale Pore. Wirbel: insgesamt 148-153; abdominal 53-57. Färbung mehr oder weniger grau oder braun; auf der Bauchseite heller, Seitenlinienporen weiß eingerahmt; Rücken- und Schwanzflosse mit schwarzem Rand.

Maximale Länge 3 m und Gewicht bis 65 kg; meist zwischen 60 und 150 cm. Männchen meist kleiner als Weibchen.

Verbreitung
Östlicher Nordatlantik nordwärts bis Norwegen, ebenfalls im Mittelmeer und im westlichen Schwarzen Meer. Daneben auch südlich bis zum Senegal, einschließlich der Kanarischen Inseln, der Azoren und Madeira.

Lebensraum
Bentisch in Schelfmeeren über steinigem und sandigem Boden, Tiefen 0-500 m. Viele kleinere Jungtiere können in tieferen ufernahen Pools gefangen werden, besonders in solchen mit dichtem Algenbestand dicht an der Küste. Auf Weichböden kommen sie eher selten vor, aber sie besiedeln schnell Schiffswracks, Ufermauern und Steinbuhnen, und werden daher häufig in solchen anthropogenen Habitaten gefangen.

Biologie
Nahrung: weites Spektrum an vorwiegend bodenlebenden Fischen, große Krebstiere wie Taschenkrabben, Tintenfische. Geschlechtsreife mit 5-15 Jahren; Laichzeit im Sommer, 3-8 Millionen Eier pro Tier. Männchen werden meist mit ungefähr 50-75 cm geschlechtsreif, Weibchen mit ungefähr 2 m.


WEITERE INFORMATIONEN
Zeitungsmeldung über den Fang eines sehr großen Exemplar in der Wesermündung (Quelle: Bild.de)

Zeitungsmeldung vom 01.11.13 mit weiterem Details zum o.a. Fang und Klageandrohung durch Peta

Fernsehbericht über den o.a. Fang des Meeraals

"Nach historischen Quellen (Häpke 1876, 1880) wurden damals offenbar immer ´mal wieder einzelne Conger in der Unterweser gefangen." (mitgeteilt von Lutz Meyer, LAVES, Dez. Binnenfischerei, 2013)

GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN
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WEITERFÜHRENDE LITERATUR
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KURZDIAGNOSE

Quelle: ZITAT 

Flossenformel FORMEL
L.l. Anzahl Schuppen ANZAHL
Schlundzähne ANZAHL
Höhen-Längen-Verhältnis HÖHE:LÄNGE (TL)

ARTBESCHREIBUNG

Quelle: Kottelat & Freyhof (2007), Handbook of European Freshwater Fishes [aus dem Englischen übersetzt L. Rennebeck u. K. Plump, AG Fischökologie, Hochschule Bremen]; durchgesehen und redigiert J. Freyhof, 2013.

Beschreibung
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Verbreitung
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Lebensraum
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Biologie
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Bemerkungen
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WEITERE INFORMATIONEN

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GEFÄHRDUNG UND SCHUTZBESTIMMUNGEN

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WEITERFÜHRENDE LITERATUR

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